Seit 1990 arbeite ich bewusst mit meiner Stimme (sprechen, voicing) als Erweiterung meiner Ausdrucksmöglichkeiten.
Soloperformance – Sie ist frei improvisiert und basiert auf dem Dialog von Kontrabass und Stimme. Vom Instrument inspiriert, erweitert die Stimme den Klangraum oder lässt eine theatrale Situation – ein Duo entstehen. Ich hatte die Gelegenheit in über einhundert Ausstellungseröffnungen diese Performance direkt vor Publikum zu entwickeln.
Fou avec contrebasse – DieseKomposition von Lothar Voigtländer (1996), speziell für mich geschrieben, geht von meiner Soloperformance aus und setzt Stimme und Kontrabass mit einem Zuspielband in Beziehung. Aufführungen dieser Komposition gab es u.a. beim Festival Synthese 1997 in Bourges und beim ISCM 2002 in Göteburg.
L’homme machine – Von Georg Katzer 1997 für mich zuerst als Solo für einen sprechenden Kontrabassisten komponiert, wurde dieses Stück dann zu einer multimedialen szenischen Aktion (Produktion Musikakademie Rheinsberg 2000) mit Video, Zuspiel, Sängerin, Tänzer, 2 Schlagzeuger und Live-Elektronik. In voller Bühnenversion, als Solo oder im Duo mit dem Komponisten an der Elektronik kam dieses Stück auf über 30 Aufführungen.
Sprecher – In mehreren Projekten des Saxofonisten und Komponisten Joachim Gies und seinem ‚not missing drums project’ habe ich als Sprecher von Texten (Dante, W.Benjamin, F. Nietsche) gewirkt. ‚Die fröhliche avantgarde’ mit Nietsche-Texten ist bei Leo Records erschienen.
Frühe Stücke – ‚Paracelsus/oder das Labyrinth der irrenden Ärzte’ und ‚Das Buch der heiligen Dreifaltigkeit’. Diese meine Konzepte für improvisierende Musiker von 1994 bzw. 1997 basieren auf meinem Textvortrag.
Quixote oder die Porzellanlanze von Helmut Oehring; RequiemImproPunkFilmTanzElektroTheaterPolitMusik; UA: Festspielhaus Hellerau 2008